Mozarella-Tomaten

Einfach & schnell: Tomaten mit Mozarella, Basilikum, Pfeffer & Salz, Olivenöl & Balsamico-Essig. Der Mozarella ist leider nicht selbst gemacht, Tomaten & Basilikum kommen aus dem eigenen Garten.

Laetiporus sulphureus: Schwefelporling

Im englischen Sprachraum als „chicken of the woods“ bekannt, soll der Schwefelborling angeblich nach Huhn schmecken. Meine erste Erfahrung mit diesem Pilz bestätigt das allerdings nicht.

Über ein Kilo brachten die gefundenen zwei Pilze auf die Waage. Roh sollte man den Schwefelborling nicht essen, da er dann angeblich giftig ist, ich habe ihn allerdings trotzdem vor der Zubereitung probiert, da ich immer gerne eine Idee habe, wie mein Ausgangsmaterial vor dem Kochen schmeckt. Besonders interessant hat er nicht geschmeckt, der intensive Pilzgeruch lies allerdings vermuten, das am Ende eine Sauce mit einem guten Pilzaroma dabei heraus kommen könnte. Mangels Rezept und Erfahrung habe ich die Pilze einfach so zubereitet, wie ich Champignons, Pfifferlinge oder Steinpilze zubereiten würde, ein wenig angepasst an den sonntäglichen Kühlschrankinhalt (statt saurer Sahne habe ich Schmand und einen Schuss Zitronensaft für die Sauce genommen). Zunächst habe ich die Pilze gewaschen und zerlegt, dann in Öl & Butter angebraten, mit Brandy abgelöscht, gewürzt (Brühe, Pfeffer, Salz, getrocknete Chili, 1 kleingehackte frische Peperoni). Für die Sauce kamen noch Schmand und Wasser hinzu, sowie ein Schuss Zitronensaft.

Das Ergebnis (Photo fehlt) hat mich nicht umgehauen – im Gegenteil. Während die Sauce tatsächlich einen angenehmen Pilzgeschmack hatte war da eine bittere Komponente, die mir den Genuss an der ganzen Sache ordentlich vermiest hat. Ich habe im Nachhinein mal im Weltnetz geforscht, woran es gelegen haben könnte. Es scheint nicht ungewöhnlich, dass der Pilz eine bittere Note mitbringt. Frisch waren diese beiden Exemplare auf jeden Fall. Den nächsten Schwefelborling, der mir über den Weg läuft werde ich ganz anderes behandeln und vielleicht vor der Zubereitung einlegen. Wenn er angeblich nach Huhn schmecken soll wäre es vermutlich auch interessanter, ihn wie Huhn zu behandeln und zu würzen – als Alternative zu meiner gewohnten Pilzsauce.

Gartenpfanne

Frische Zutaten aus dem Garten: Kohlrabi, Poree, Rote Rübe, Möhren, Tomaten, Gurke, Paprika, Chili, 1/2 Zwiebel, Erbsen, Basilikum. Eingemachtes: selbstgemachte Gemüsebrühe. Nicht aus dem Garten: 2 Knoblauchzehen, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Curry (nach malaysischer Art), Schmand, spanischer Brandy, Wasser. Serviert mit Basmatireis.

Gemüse waschen & zerkleinern, anbraten, mit Brandy „ablöschen“. Wasser & Brühe hinzugeben, würzen, köcheln lassen bis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht ist. Einen halben Becher Schmand hinzugeben & abschmecken.

Rosenkohl-Speck-Pfanne

Als Kind habe ich Rosenkohl gehasst. Gekocht, schlabbrig-schleimig, übel im Geschmack. Aber mittlerweile habe ich gelernt, Rosenkohl so zu zu bereiten, dass er es in meine Liste von Lieblingsgerichten geschafft hat.

Schinken-Speck kross anbraten, Rosenkohl, Zwiebeln & Gewürze (bunter Pfeffer, frisch gemahlene Muskatnuss, gemahlener Chili, Zitronenpfeffer, Salz) hinzugeben und anbraten. Der Rosenkohl ist dann fertig, wenn seine intensiv grassgrüne Farbe zu dunkelgrün umschlägt (das gilt auch für Grünkohl, den man natürlich auch genauso zubereiten kann).

Apfelholundergelee

Frische Holunderblüten über Nacht in Apfelsaft (selbstgemacht, Vorjahresernte) einlegen. Am nächsten Tag abfiltrieren und mit Gelierzucker einkochen. Viele Rezepte empfehlen hier Vanillezucker oder andere Beigaben, da es jedoch mein erster Versuch ist, habe ich mich dafür entschieden, erst einmal nichts hinzuzufügen.

Echium vulgare: Gewöhnlicher Natternkopf

Der Gewöhnliche Natternkopf gehört zur Familie der Rauhblattgewächse (Boraginaceae). Im Volksmund ist er auch als blauer Heinrich bekannt. Dem Natternkopf werden ähnliche Heilwirkungen zugeschrieben wie Boretsch und Beinwell, er wird jedoch kaum genutzt. Angeblich soll er auch gegen Schlangenbisse wirken, es gibt jedoch keine Nachweise hierfür und der Verdacht liegt nahe, dass ihm diese Wirkung aufgrund von Äusserlichkeiten zugeschrieben wird. Junge Blätter können als Wildsalat gegessen oder als Spinatersatz gekocht werden.